Oktober/November 1912

Einbau der vom Orgelbaumeister Friedrich Weigle, Echterdingen bei Stuttgart, gelieferten Orgel für insgesamt 9.510 Mark.

Endabrechnung der Baukosten 187.386,71 Mark (davon 5% Architekten Gebühr)

Chronik

Bau der Evangelischen Kirche in Dahlhausen/Ruhr

22.12.1905

Gründung eines Evgl. Kirchenbau-Vereins zum Bau einer Evgl. Kirche und eines Pfarrhauses in Dahlhausen

28.11.1906

Brief des Presbyteriums Linden/Ruhr an das Königliche Konsortium zu Münster: Das Presbyterium hält einen Kirchenbau in Dahlhausen nicht für so dringend.

18.12.1906

Superintendent Meier-Peter, Münster, an den Herrn Superintendenten in Hattingen: Empfehlung an den Vorstand des Kirchenbauvereins, ein geeignet scheinendes Grundstück für einen späteren Kirchen-Neubau anzukaufen.

11.03.1907

Antrag des Evgl. Kirchenbau-Vereins, Dahlhausen/Ruhr, an das Presbyterium Linden, z.Hd. Herrn Pastor Steininger, Linden: für den Kirchen-Neubau 60.000,-- Mark zu bewilligen. Gleichzeitig Anfrage an Firma Dr.-Otto Compagnie in Dahlhausen, ob sie bereit sei, den Platz neben der Wilhelmschule für die Zwecke eines Kirchenbaues zur Verfügung zu stellen.

03.02.1909

Königliches Oberbergamt Dortmund an das Presbyterium Linden: Die zu errichtende Kirche wird durch den Bergbau nicht bedenklich gefährdet, wenn bei der Konstruktion und Ausführung des Baues auf geringe Bodenbewegung Rücksicht genommen wird.

15.06.1909

Architekt H. Hutze, Porta - Westfalica, übersendet Herrn Pastor Neuhaus, Linden den ausgearbeiteten Kirchenbauplan für 700 Sitzplätze. Kostenvoranschlag: 150.000 Mark.

26.06.1909

Herrn Architekten H. Hutze, Porta -Westfalica, wird der Neubau der Evgl. Kirche Dahlhausen übertragen.

21.11.1909

Architekt Hutze erhält die Nachricht von der Genehmigung des Kirchen-Neubaues in Dahlhausen.

13.12.1909

Das Königliche Konsortium der Provinz Westfalen, Münster, genehmigt die Ausführung des Kirchenbaues in Dahlhausen nach den Plänen des Architekten Hutze in Porta zum Kostenbetrag von 140.000 Mark.

15.01.1910

„Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahl-Fabrikation“ bietet Herrn Pastor Neuhaus, Linden, seine „bestbekannten Gussstahlglocken“ zur Beschaffung an.

25.02.1910

Bauerlaubnisschein Nr.7 der Polizei-Verwaltung Dahlhausen zum Bau einer Kirche auf dem Grundstück der Heuergemeinde Dahlhausen, Flur 15. Der Neubau erhält die Bezeichnung „Bergstraße No 28 b“. Zur Baugenehmigungs-Urkunde vom 25.02.1910 gehört die am 22.02.1910 baupolizeilich geprüfte statische Berechnung des Architekten Hutze, Porta-Westfalica, vom 31.01.1910

05.06.1910

Die Essener Steinkohlenbergwerks - AG, Essen hat zur Sicherung der neuen Kirche eine durchgehende Eisenbetonplatte gewählt.

10.04.1911

Taxe über den inzwischen erworbenen Grund und Boden der Evgl. Kirchengemeinde Dahlhausen durch Architekt C. Miebach, Linden/Ruhr: 1.388 qm x 7,50 Mark/qm = 10.410 Mark.

14.01.1911

Der Evgl. Oberkirchenrat, Berlin, gewährt der Kirchengemeinde Dahlhausen aus dem Hilfsfonds für landeskirchliche Zwecke zu den Kosten des Kirchenneubaus in Dahlhausen eine Beihilfe von 10.000 Mark.

25.05.1911

Grundsteinlegung mit vorangehendem Festgottesdienst in Linden.

Herbst 1912

Installation des Glockengeläuts im Glockenturm: „ C – es – ges“ Lieferant: Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahl-Fabrikation. Gesamtgewicht: 3.950 Kg ; Preis: 6.495 Mark.


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